Centro Israelita do Paraná, Konservative Synagoge in Curitiba, Brasilien
Das Centro Israelita do Paraná ist ein religiöses Zentrum und Treffpunkt der Gemeinde in Curitiba, das eine Synagoge, Bildungsräume und ein Holocaust-Museum unter einem Dach vereint. Hier finden religiöse Veranstaltungen, Unterricht und Gedenkaktivitäten statt, die das Gemeinschaftsleben prägen.
Die jüdische Gemeinde von Curitiba gründete 1913 ihre erste Organisation, die Union Israelita do Paraná, um religiöse und kulturelle Bedürfnisse zu erfüllen. Aus dieser frühen Gründung entwickelte sich das heutige Zentrum, das seit über einem Jahrhundert das Leben der Gemeinde prägt.
Die Gemeinde gibt einen Newsletter namens Oi Kehilá heraus, der per E-Mail an Mitglieder versandt wird, und unterhält eine aktive zionistische Jugendbewegung Habonim Dror. 2009 wurde der argentinische Rabbiner Pablo Berman eingestellt, zuvor Rabbiner der Israelitischen Gemeinde von El Salvador.
Besucher können sich vorab über Öffnungszeiten und aktuelle Veranstaltungen informieren, um die verschiedenen Bereiche der Einrichtung zu erkunden, von den Gebetsräumen bis zum Museum, damit sie ihren Besuch gut planen können.
Die Schule trägt den Namen Salomão Guelmanns, der sie 1921 baute und der Gemeinde schenkte, als Grundlage für die Erziehung der jüdischen Kinder von Curitiba. Sie liegt auf dem Gelände des Zentrums, neben der Synagoge und dem Holocaust-Museum.
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