Museu Paranaense, Historisches Museum in Curitiba, Brasilien.
Das Museu Paranaense ist ein Gebäude in Curitiba mit verschiedenen Ausstellungsbereichen, in denen die Geschichte und Kultur der Region Paraná gezeigt wird. Das Museum hat sowohl ständige Ausstellungen als auch wechselnde Schauen, dazu Arbeitsräume für Forscher und Archive mit alten Dokumenten.
Das Museum wurde 1876 gegründet und entwickelte sich zu einem Ort, der Forschung zur regionalen Geschichte betreibt. In den 1940er und 1950er Jahren wurden hier große wissenschaftliche Projekte durchgeführt, die viele neue Erkenntnisse über die Vergangenheit von Paraná brachten.
Im Ausstellungsraum für Territoriale Besetzung werden archäologische Funde und Gegenstände aus Jesuitenmissionen gezeigt, die das Leben der frühen Bewohner dieser Region dokumentieren. Man sieht hier auch, wie verschiedene Gruppen von Menschen zu verschiedenen Zeiten ins Land kamen und wie sie miteinander lebten.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag für Besucher offen und Sie können ohne Eintrittsgebühr hereinkommen. Wenn Sie gerne mehr erfahren möchten, können Sie vorher um eine Führung mit einem Mitarbeiter bitten, der alles erklärt.
Zwischen 1941 und 1954 veröffentlichte das Museum 11 Bände der "Arquivos do Museu Paranaense" mit über 2.700 Seiten und fast 100 wissenschaftlichen Artikeln. Darunter ist Reinhard Maacks Monografie von 1945, die erste förmliche Verteidigung von Alfred Wegeners Kontinentalverschiebungstheorie. Der Zoologe Jesus Santiago Moure, eine Autorität der Bienen-Systematik, und der Geologe Frederico Waldemar Lange, bekannt für Mikrofossilien-Forschung, arbeiteten in dieser Zeit hier.
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