Piracicaba, Gemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
Piracicaba ist eine Großstadt im östlichen Hochland des Bundesstaates São Paulo, etwa 472 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Die Stadt erstreckt sich über 1.378 Quadratkilometer und verbindet industrielle Viertel mit Wohngebieten entlang des Flusses.
Die Siedlung entstand 1767 als kleines Dorf unter der Gerichtsbarkeit von Itu und erhielt 1856 das Stadtrecht, nachdem sie unabhängig wurde. Die Gründung der Landwirtschaftshochschule im Jahr 1901 veränderte die lokale Wirtschaft und zog Studenten aus ganz Brasilien an.
Der Name stammt aus der Tupi-Sprache und bedeutet „Ort, an dem der Fisch anhält
Große Industriebetriebe wie Caterpillar, ArcelorMittal und Hyundai betreiben hier Fertigungsanlagen und bieten Arbeitsplätze für die rund 423.000 Einwohner. Besucher finden in den verschiedenen Stadtteilen entlang des Flusses Hotels, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.
Die Luiz-de-Queiroz-Schule für Landwirtschaft, gegründet 1901, war die erste landwirtschaftliche Hochschule Brasiliens und prägt bis heute die akademische Atmosphäre der Stadt. Studenten aus allen Landesteilen kommen hierher, um sich auf Agronomie und verwandte Fächer zu spezialisieren.
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