Ilhas Queimada Pequena e Queimada Grande Area of Relevant Ecological Interest, Geschütztes Naturreservat im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
Das Naturschutzgebiet Ilhas Queimada Pequena e Queimada Grande umfasst zwei Atlantikinseln mit geschützten Meer- und Landlebensräumen auf etwa 33 Hektar. Die Inselgruppe besteht aus felsigen Formationen mit Küstenwäldern und flachen Zonen, die marine und terrestrische Lebensräume verbinden.
Während der letzten Eiszeit führte der steigende Meeresspiegel zur Trennung dieser Inseln vom Festland. Die geografische Isolation ermöglichte einzigartige evolutionäre Entwicklungen, die diesen Inseln eigen sind.
Der Name stammt vom portugiesischen Wort für Brandrodung, da frühe Siedler die Inseln abbrannten, um Ackerflächen zu schaffen. Heute erinnern die Landstufen an diese alte Nutzungsgeschichte.
Der Zugang erfordert besondere Genehmigung vom Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade, das die Schutzgebiete verwaltete. Besucher sollten sich vorab mit dem zuständigen Behördenorgan in Kontakt setzen, um die notwendigen Bestimmungen zu klären.
Das Gebiet beherbergt die größte Konzentration von Insel-Lanzennattern, die sich spezialisiert haben, um Vögel zu jagen. Diese Schlangen entwickelten ihr Jagdverhalten nur auf den isolierten Inseln, weil Bodentiere dort selten sind.
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