Maresias, Strand und Stadtteil in São Sebastião, Brasilien.
Maresias ist ein Strand und ein Distrikt von São Sebastião an der Nordküste des Bundesstaats São Paulo; sein gelblicher Sand erstreckt sich etwa fünf Kilometer am Atlantik entlang. Das Meer bringt große Wellen und eine starke Strömung, und der Sand grenzt an die Hänge des Atlantischen Regenwalds. Der Distrikt hatte 2010 laut Zensus 31.184 Einwohner.
Surfer erreichten den Strand 1974 auf der Suche nach neuen Wellen nördlich von Guarujá. Die Entdeckung führte dazu, dass sich in den folgenden Jahrzehnten eine dauerhafte Gemeinde entwickelte.
Der Name Maresias stammt von der Meeresbrise, die Strand und Viertel erreicht. Der Strand ist Austragungsort nationaler und internationaler Surfmeisterschaften mit Teilnehmern aus ganz Brasilien und Südamerika; hier wurde 1993 der Surfer Gabriel Medina geboren.
Die Straßen von São Sebastião führen direkt zum Strand und verbinden ihn mit größeren Städten in São Paulo. Am besten besucht man ihn früh am Morgen oder spät am Nachmittag, wenn die Sonne weniger intensiv ist und die Brandung gut sichtbar wird.
Der Name stammt von Seewinden, die regelmäßig durch die Bucht wehen und die Wellen formen. Diese Winde beeinflussen auch das Klima des angrenzenden Viertels und bringen oft feuchte Luft vom Ozean mit.
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