Ilhabela, Inselgemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
Ilhabela ist eine Inselgruppe vor der Küste von São Paulo, die aus mehreren Inseln besteht, wobei die Hauptinsel São Sebastião heißt und die größte bewohnte Fläche des Archipels bildet. Die Inseln liegen etwa 6 Kilometer vom Festland entfernt und sind von dichtem Atlantischem Regenwald bedeckt, der steile Hänge und Täler bis hinunter zu Sandstränden überzieht.
Eine Expedition unter Amerigo Vespucci erreichte den Archipel am 20. Januar 1502 und benannte die Hauptinsel nach dem heiligen Sebastian. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Insel von einer Zuckerrohrplantage zu einem Fischerdorf und später zu einem Tourismusziel.
Die Sambaqui-Völker bewohnten den Archipel über 2000 Jahre lang und hinterließen Spuren ihrer Kultur in Form von Muschelsammlungen und Keramik.
Eine Fähre verbindet das Festland in São Sebastião mit der Insel und fährt den ganzen Tag über regelmäßig, wobei die Überfahrt etwa 15 Minuten dauert. Die meisten Strände und Wasserfälle liegen entlang unbefestigter Straßen oder Wanderwege, daher ist festes Schuhwerk für Erkundungen abseits der Hauptorte sinnvoll.
Der Archipel beherbergt etwa 360 Wasserfälle, die über das gesamte Gebiet verteilt sind und an regnerischen Tagen besonders stark fließen. Viele dieser Wasserfälle sind nur zu Fuß durch den Regenwald erreichbar und bilden natürliche Pools am Fuß der Felsen.
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