Pico do Jaraguá, Berggipfel in São Paulo, Brasilien.
Der Pico do Jaraguá ist ein Berggipfel in São Paulo, der sich 1.135 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und Teil der Serra da Cantareira ist. Vom Gipfel aus kann man über die Metropolregion São Paulo blicken und die Ausbreitung der Stadt sehen.
Im Jahr 1580 entdeckte der portugiesische Entdecker Afonso Sardinha Goldvorkommen am Berg, was zu Bergbauoperationen führte. Der Bergbau setzte sich bis ins 19. Jahrhundert fort und prägte die frühe Geschichte dieser Region.
Der Name stammt aus der Tupi-Sprache und bedeutet "Herr des Tals", was die indigene Vergangenheit der Region widerspiegelt. Die Landschaft bewahrt noch heute Spuren dieser Verbindung zwischen Mensch und Natur.
Zwei Hauptwanderwege, die Trilha da Bica und die Trilha do Pai Zé, führen zum Gipfel und sind unterschiedlich anspruchsvoll. Es ist hilfreich, früh am Tag zu kommen, um das beste Licht für Fotos und eine weniger überlaufene Route zu haben.
Auf dem Gipfel steht seit den 1960er Jahren ein 130 Meter hoher Fernsehsendemast, der die Natur mit moderner Technologie verbindet. Diese Struktur ist von weitem sichtbar und prägt das Bild der Metropolregion.
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