Guarulhos, Großstadt in São Paulo, Brasilien
Guarulhos erstreckt sich über ein großes Gebiet in der Metropolregion São Paulo und ist als zweitgrößter Bevölkerungsmittelpunkt des Bundesstaates bekannt. Die Gemeinde liegt in einer hügeligen Landschaft mit Wohnvierteln, Industriezonen und ausgedehnten grünen Flächen, die sich zwischen den städtischen Zentren verteilen.
Die Ansiedlung begann im Jahr 1560, als der Jesuitenpriester Manuel de Paiva mehrere Dörfer gründete, um São Paulo de Piratininga vor feindlichen Stämmen zu schützen. Im Laufe der Jahrhunderte verwandelte sich die Region von kleinen Dörfern in ein bedeutendes städtisches Zentrum, das durch Einwanderung und Industrialisierung geprägt wurde.
Der Name stammt aus der Tupi-Sprache der indigenen Bevölkerung, die einst in der Region lebte und sich auf Menschen bezog, die für ihren Appetit bekannt waren. Heute verbinden lokale Familien diese Wurzeln mit ihrer alltäglichen Identität, während neue Bewohner aus anderen brasilianischen Staaten die wachsende Nachbarschaft mitgestalten.
Mehrere Autobahnen und die CPTM-Bahnlinie verbinden die Gemeinde mit São Paulo und bieten Reisenden verschiedene Möglichkeiten zur Fortbewegung. Besucher sollten beachten, dass das Straßennetz zu Stoßzeiten stark befahren ist, daher sind frühe Morgenstunden oder späte Nachmittage günstiger für Fahrten.
Das internationale Flughafenterminal in der Gemeinde ist das größte in Südamerika und verarbeitet Millionen von Passagieren jedes Jahr durch seine drei Hauptgebäude. Die weitläufigen Start- und Landebahnen erstrecken sich über weite Flächen, was den Flughafen zu einem Tor für Reisende aus aller Welt macht.
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