Casa das Caldeiras, Kulturzentrum im Stadtteil Água Branca, São Paulo, Brasilien.
Casa das Caldeiras ist ein Kulturzentrum in São Paulo, das in einem ehemaligen Kraftwerk aus der Industrie untergebracht ist. Das Gebäude mit seinen charakteristischen Backsteinschornsteinen über 30 Metern Höhe und großen Fenstern oben bewahrt den rauen Industrial-Charakter seiner ursprünglichen Funktion.
Das Gebäude wurde in den 1920er Jahren als Kraftwerk für die Matarazzo-Industriegruppe errichtet und versorgte damals die größte Fabrikanlage Lateinamerikas mit Strom. Nach Jahrzehnten des Betriebs erhielt es 1986 den Status eines Kulturdenkmals und wurde schrittweise zum heutigen Kunstort umgewandelt.
Das Gebäude wurde nach seiner Anerkennung als Kulturdenkmal umgewandelt und dient heute als Veranstaltungsort für Kunstausstellungen und Live-Performances. Besucher erleben hier, wie die industrielle Vergangenheit mit zeitgenössischer Kunstpraxis zusammentrifft.
Der Ort liegt in Westsampa und ist relativ einfach zu erreichen, wobei die hohe Deckenstruktur und großen Fenster trotz weniger Kunstlicht einen guten Blick auf die Werke ermöglichen. Besucher sollten komfortable Schuhe tragen, da die Räume großzügig verteilt sind und zum Erkunden einladen.
Das Gebäude behält seine ursprünglichen Maschinen und Ausrüstungen aus der Produktionszeit, die heute zwischen Kunstwerken sichtbar bleiben. Diese Nebeneinander von alter Fabrikausrüstung und moderner Kunst macht das Erlebnis hier ungewöhnlich und persönlich.
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