Edifícios industriais da Rua Borges de Figueiredo, Industriekomplex im Mooca-Viertel, São Paulo, Brasilien.
Diese Industriegebäude an der Rua Borges de Figueiredo sind mehrstöckige Bauwerke mit roten Backsteinfassaden und massiven Betonsäulen, die an vielen Stellen noch sichtbar sind. Das Dach besteht aus Holzbalken und traditionellen Keramikziegeln, die dem Komplex sein charakteristisches Aussehen verleihen.
Das Gelände wurde 1906 von den Matarazzo-Organisationen als Match-Fabrik Fiat Lux gegründet und war eines der ersten großen Industrieprojekte in diesem Stadtteil. Kurz danach kam 1908 eine Keksfabrik hinzu, was zeigt, wie sich der Komplex zu einem wichtigen Produktionszentrum entwickelte.
Die Gebäude zeigen Handwerkstradition aus der Zeit der frühen Industrialisierung São Paulos, mit sichtbaren Ziegelmauern und Holzkonstruktionen. Sie spiegeln wider, wie damals Handwerk und Fabrikbetrieb noch eng miteinander verbunden waren.
Die Anlage ist heute eine aktive Blechwaren-Manufaktur und wird von der brasilianischen Blechbüchsen-Gesellschaft betrieben, daher ist der Zugang möglicherweise begrenzt. Es ist ratsam, von außen zu erkunden und die Fassaden und Dächer aus der Straße zu bewundern.
Der alte Schornstein der Fiat Lux Zündholzfabrik steht noch heute und ist das letzte erhaltene Beispiel dieser Art von Industriearchitektur in der Stadt. Sein Anblick erinnert daran, wie unterschiedlich die Fabriken damals aussahen und funktioniert haben.
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