Pico do Selado, Berggipfel in Minas Gerais, Brasilien.
Der Pico do Selado ist ein Berggipfel in der Serra da Mantiqueira, der sich zwischen den Gemeinden Monte Verde und São Francisco Xavier erhebt und eine Höhe von 2.082 Metern erreicht. Das Bergmassiv erstreckt sich über Grenzen und prägt die Landschaft dieser Grenzregion mit seiner dominanten Präsenz.
Die Serra da Mantiqueira, in der sich dieser Gipfel erhebt, war ursprünglich von indigenen Völkern besiedelt, bevor portugiesische Kolonisten die Region wegen ihrer Holz- und Mineralressourcen erschlossen. Diese frühe Besiedlung und spätere wirtschaftliche Nutzung prägte die Entwicklung der umgebenden Gemeinden nachhaltig.
Der Berg wird von Einheimischen nach seiner flachen Gipfelform benannt, die einem Sattel ähnelt und in lokalen Orts- und Wanderrouten eine wichtige Rolle spielt. Diese prägende Bezeichnung verbindet sich mit der alltäglichen Orientierung und dem regionalen Selbstverständnis der ansässigen Gemeinschaften.
Die Region verfügt über mehrere markierte Wanderrouten, die zum Gipfel führen, wodurch verschiedene Zugangsmöglichkeiten für Wanderer unterschiedlicher Erfahrungsstufen entstehen. In den benachbarten Dörfern stehen Unterkünfte wie Gasthöfe und Campingplätze zur Verfügung, um die Anreise und den Aufenthalt zu erleichtern.
Der Gipfel markiert den Schnittpunkt dreier verschiedener Gemeindegrenzen und verbindet damit Camanducaia aus Minas Gerais mit Joanópolis und São Francisco Xavier aus São Paulo in einer geografischen Verbindung. Diese besondere Grenzlage macht den Ort zu einem Punkt, wo sich drei administrative Territorien auf natürliche Weise treffen.
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