Cambuí, Gemeinde im Süden von Minas Gerais, Brasilien
Cambuí ist eine Gemeinde in südlichen Minas Gerais, die auf 949 Metern Höhe in den Bergen der Serra da Mantiqueira liegt. Das Gelände ist hügelig und bedeckt eine Fläche von etwa 244 Quadratkilometern bergiger Landschaft.
Die Siedlung entstand in der frühen Kolonialzeit als Rastplatz für Entdecker, die die Serra da Mantiqueira durchquerten und nach Edelsteinen suchten. Dieser Handelsverkehr trug zum frühen Wachstum der Region bei.
Die Kapelle Nossa Senhora do Carmo prägt das Stadtbild und ist das Herz der Gemeinde, wo sich das religiöse Leben der Menschen konzentriert. Sie entstand 1813 und zog Ansiedler an, die sich in ihrer Nähe niederlassen wollten.
Die Fernão Dias Highway BR-381 verbindet die Gemeinde mit größeren Städten in der Region. Von dort aus können Besucher nach São Paulo oder Belo Horizonte fahren und die umliegenden Gebiete erkunden.
Der Name stammt von einem Baum namens Myrciaria tenella, der früher in der Gegend häufig vorkam. Diese Namensgebung erinnert an die ursprüngliche Vegetation, die den Ort charakterisierte.
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