Poços de Caldas, Thermalstadt in Minas Gerais, Brasilien.
Poços de Caldas ist eine brasilianische Stadt in Minas Gerais, die auf 1273 Metern Höhe liegt und durch zahlreiche heiße Quellen sowie Gebirgsketten um das Stadtzentrum herum gekennzeichnet ist. Die Thermalquellen speisen mehrere öffentliche und private Badeanlagen, während die umliegenden Berge einen natürlichen Rahmen für die Bebauung bilden.
Das Gebiet wurde ursprünglich von den Cataguases bewohnt, bevor es 1872 offiziell zur Gemeinde erhoben wurde. Die Entdeckung und Nutzung der Mineralquellen verwandelte den Ort in ein bedeutendes Gesundheitszentrum während des 19. und 20. Jahrhunderts.
Die örtlichen Bewohner nehmen gerne an den Festlichkeiten rund um die Thermalquellen teil, die seit Generationen als Orte der Begegnung dienen. Der Name der Stadt bezieht sich auf die heißen Quellen und das portugiesische Wort für Kessel, was die geologischen Besonderheiten der Region widerspiegelt.
Die Stadt ist über den Flughafen Walther Moreira Salles und ein gut ausgebautes Straßennetz erreichbar, das Verbindungen zu anderen Teilen von Minas Gerais und benachbarten Bundesstaaten herstellt. Besucher finden im Zentrum zahlreiche Hotels und Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen, die auf Kurgäste ausgerichtet sind.
Der Boden unter der Stadt enthält natürliche Vorkommen von Thorium und Zirkonium, die zu den bedeutendsten in Brasilien zählen. Diese Mineralien wurden bereits im 20. Jahrhundert abgebaut und trugen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.
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