Campestre, Gemeinde im Süden von Minas Gerais, Brasilien.
Campestre ist eine Gemeinde im südlichen Minas Gerais, gelegen auf 1300 Metern Höhe in einem bergigen Gelände der Region Poços de Caldas. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 54 Quadratkilometer und verfügt über verschiedene Mineralvorkommen wie Eisen, Kaolin, Glimmer, Feldspat und Asbest.
Das Gebiet wurde zunächst von Entdeckern aus São Paulo besucht und entwickelte sich später zu einem Rastplatz für Pilger auf ihrem Weg zum Heiligtum von Aparecida do Norte. In den frühen Kolonialzeiten waren solche Ruhepunkte auf langen Wallfahrtsrouten von großer Bedeutung.
Die Gemeinde ist tief in der Landwirtschaft verwurzelt, wobei Kaffeeanbau und Rinderzucht das Rückgrat der lokalen Wirtschaft bilden. Diese traditionellen Aktivitäten prägen das tägliche Leben und die Landschaft der Region.
Die Gemeinde ist mit Belo Horizonte durch ein Straßennetz von etwa 422 Kilometern verbunden und bietet damit eine wichtige Verkehrsverbindung. Bei Besuchen sollte man die bergige Landschaft und die Höhenlage berücksichtigen, die das Klima und die Erreichbarkeit einiger Gebiete beeinflussen.
In 1830 spendeten die Brüder Muniz Land für den Bau eines Friedhofs und einer Kapelle, die Nossa Senhora do Carmo geweiht wurde. Dieses Geschenk markierte einen wichtigen Moment in der Entstehung der Siedlung und ihrer religiösen Strukturen.
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