Cunha, Gemeinde in der Region Vale do Paraíba, Brasilien
Cunha ist eine Gemeinde in der Bergregion des Vale do Paraíba zwischen São Paulo und Rio de Janeiro. Das Gebiet liegt auf etwa 950 Metern Höhe und besticht durch bewaldete Hügel und kleine Täler mit verstreuten Siedlungen.
Die Gegend wurde im 18. Jahrhundert besiedelt, als Handelswege für Goldtransporte zwischen Minas Gerais und dem Hafen von Paraty entstanden. Diese Route prägte die frühe Entwicklung der menschlichen Besiedlung in der Bergregion.
Die Stadt ist ein Zentrum für Keramik, wo seit Jahrzehnten Handwerker ihre Studios betreiben und traditionelle Brennöfen nutzen. Besucher können sehen, wie Töpfer an ihren Werken arbeiten und die Ergebnisse in kleinen Läden erwerben.
Die beste Anreise führt über Straßen, die die BR-116-Autobahn mit Paraty verbinden und mehrere Zugangspunkte bieten. In der Stadt gibt es Unterkünfte und Restaurants, die auf Besucher ausgerichtet sind.
Von einem Aussichtspunkt aus können bei guter Sicht sowohl die Küste bei Ubatuba als auch die Region Angra dos Reis sichtbar sein. Diese Fernsicht ist möglich, weil die Höhenlage und die Bergketten eine durchgehende Sichtlinie bieten.
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