Serra da Bocaina, Nationalpark zwischen den Bundesstaaten São Paulo und Rio de Janeiro, Brasilien
Der Serra da Bocaina Nationalpark ist ein Schutzgebiet, das sich über zwei Bundesstaaten erstreckt und aus dichtem Atlantischem Regenwald, Bergen und zahlreichen Wasserfällen besteht. Der Park beherbergt eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten, die für dieses Waldökosystem charakteristisch sind.
Der Nationalpark wurde 1971 gegründet, um Teile des brasilianischen Atlantischen Regenwaldes zu schützen, der bis dahin stark gefährdet war. Diese Gründung war Teil einer größeren Anstrengung der brasilianischen Regierung, die Biodiversität dieser Region zu bewahren.
Die Region um den Park ist von Traditionen geprägt, die bis in die Zeit der Kaffeeplantagen zurückreichen. Menschen hier bewahren alte Anbaumethoden und lokale Handwerkstechniken, die noch heute in ihrem Alltag sichtbar sind.
Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Regenzeit, wenn die Wege weniger rutschig sind und die Wasserfälle gut zugänglich bleiben. Informationen und Orientierungshilfen findet man am Besucherzentrum in São José do Barreiro.
Die höchste Erhebung im Park, der Pico do Tira o Chapéu, ragt etwa 2.088 Meter in die Höhe und zählt zu den höchsten Bergen in São Paulo. Wer diese Spitze erreicht, genießt einen Blick, der die beiden Bundesstaaten überblickt.
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