Museu Monteiro Lobato, Literaturmuseum in Taubaté, Brasilien
Das Museu Monteiro Lobato ist ein Literaturmuseum in Taubaté, Bundesstaat São Paulo, untergebracht in einem Kolonialhaus aus dem 19. Jahrhundert, das dem Schriftsteller als Geburtshaus diente. Die Räume zeigen persönliche Gegenstände, Möbel aus der Entstehungszeit und Ausstellungen über sein literarisches Werk, umgeben von einem Garten auf dem Grundstück.
Das Haus wurde im 19. Jahrhundert als Wohnsitz des Visconde de Tremembé erbaut und ist der Geburtsort des Schriftstellers Monteiro Lobato aus dem Jahr 1882. Nach seinem Tod wurde die Anlage 1958 in ein Museum umgewandelt.
Monteiro Lobato ist vor allem für seine Kindergeschichten bekannt, insbesondere für die Figuren aus dem "Sítio do Picapau Amarelo", die in Brasilien bis heute lebendig sind. Im Museum können Besucher Ausgaben dieser Bücher, Illustrationen und Objekte sehen, die zeigen, wie tief diese Geschichten in der brasilianischen Kindheit verwurzelt sind.
Das Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet und an Wochenenden finden manchmal Theatervorstellungen statt, bei denen Figuren aus den Werken des Schriftstellers auftreten. Es lohnt sich, sich ausreichend Zeit einzuplanen, um sowohl die Innenräume als auch den Garten in Ruhe zu erkunden.
Das Gebäude wurde mit der traditionellen Technik des gestampften Lehms errichtet, die in der Kaffeeregion São Paulos im 19. Jahrhundert weit verbreitet war. Die dicken Lehmwände sind noch heute sichtbar und geben dem Haus eine ganz andere Wirkung als ein gemauertes Gebäude.
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