Boa Vista Palace, Winterresidenz des Gouverneurs und Kunstmuseum in Campos do Jordão, Brasilien.
Der Palast zeigt Merkmale der englischen Gotik mit burgähnlichen Formen, entworfen vom polnischen Architekten Georg Przyrembel aus Stein und Holz. Im Inneren befinden sich über 1800 Kunstwerke, die von Malerei bis zu verschiedenen Kunstformen reichen.
Der Bau begann 1938 unter Bundesinterventor Adhemar de Barros, blieb aber jahrelang unvollendung, bis er 1964 fertiggestellt wurde. Diese lange Bauphase spiegelt die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen Brasiliens in dieser Zeitspanne wider.
Der Name bedeutet "Schöner Blick" und spiegelt die Absicht wider, einen Ort der Ruhe für staatliche Funktionäre zu schaffen. Heute können Besucher in den Räumen Werke brasilianischer Künstler entdecken, die zeigen, wie die Moderne das Land geprägt hat.
Das Gebäude liegt auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt, sodass bequeme Schuhe empfohlen werden, um die Treppen und Wege zu gehen. Es gibt informative Führungen, die helfen, die architektonischen Details und die Kunstsammlung zu verstehen.
Ein japanischer Glockenturm, den der Gouverneur der Präfektur Mie 1973 geschenkt hat, steht am Haupteingang und symbolisiert die Freundschaft zwischen Brasilien und Japan. Dieses unerwartete Element fügt der europäisch inspirierten Architektur eine besondere Bedeutung hinzu.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.