Itajubá, Berggemeinde in Minas Gerais, Brasilien.
Itajubá liegt in einem Tal am Fluss Sapucaí, wo sich die Straßen zwischen bewaldeten Hügeln der Serra da Mantiqueira ausbreiten. Die Gebäude verteilen sich von der Flussufer bis zu den sanften Hängen, die das Tal begrenzen und der Stadt einen grünen Rahmen geben.
Ein Priester führte 1819 achtzig Familien aus einer nahen Siedlung hierher, um am Fluss eine neue Gemeinde zu gründen. Die Ortschaft wuchs mit der Zeit zu einem regionalen Zentrum für Bildung und Industrie heran und erhielt später eine technische Hochschule.
Die Bundesuniversität vor Ort zieht Studierende aus dem ganzen Land an und prägt das Straßenbild mit Buchhandlungen und kleinen Cafés rund um den Campus. An Wochentagen bewegen sich junge Leute zwischen Vorlesungen durch die Innenstadt und beleben die Geschäfte und Plätze mit ihrer Anwesenheit.
Straßen verbinden den Ort mit größeren Städten in der Region und machen Tagesausflüge oder längere Aufenthalte gut planbar. Der Fluss und die Berge bieten Orientierungspunkte, die das Zurechtfinden im Zentrum und in den Außenbereichen erleichtern.
Eine örtliche Fabrik stellt militärische Ausrüstung her und fertigt unter anderem lizenzierte Gewehre sowie Kampfmesser für die brasilianischen Streitkräfte. Die Produktion läuft seit Jahrzehnten und macht den Ort zu einem der wenigen zivilen Standorte mit dieser Spezialisierung im Land.
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