Carandiru, Wohnviertel im Bezirk Vila Guilherme, Brasilien.
Carandiru ist ein Wohnviertel im Norden von São Paulo, das sich um die Avenida Cruzeiro do Sul erstreckt und lokale Geschäfte sowie Nachbarschaftseinrichtungen bietet. Das Gebiet ist durch Wohnhäuser geprägt und verfügt über Einkaufszentren sowie verschiedene Dienste für die täglichen Bedürfnisse der Bewohner.
Das Viertel entstand um den Bau eines der größten Gefängnisse Lateinamerikas herum, das 1956 eröffnet wurde und das Gebiet für fast 50 Jahre prägte. Nach seiner vollständigen Abriss im Jahr 2002 verwandelte sich das Land schrittweise in ein Wohnviertel mit neuen Gebäuden und öffentlichen Flächen.
Das Viertel hat seinen Namen und seine Identität lange durch das Gefängnis geprägt bekommen, das hier stand. Heute prägen soziale Projekte und Nachbarschaftsinitiativen das Bild und geben dem Ort eine neue Bedeutung für seine Bewohner.
Das Viertel ist gut an São Paulos Verkehrsnetz angebunden, mit mehreren Buslinien, die verschiedene Teile der Stadt erreichen. Lokale Geschäfte und Dienstleistungen befinden sich in der Nähe von Wohngebieten, was den Zugang zu alltäglichen Besorgungen erleichtert.
Der Platz der früheren Gefängnismauern ist heute ein offenes Wohnviertel, in dem man kaum noch Spuren der Vergangenheit sieht. Diese schnelle Umwandlung macht das Viertel zu einem Beispiel urbaner Erneuerung, die den Bewohnern ein ganz neues Kapitel ermöglicht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.