Restinga da Marambaia, Geschütztes Küstengebiet in Rio de Janeiro, Brasilien.
Die Restinga da Marambaia ist ein geschütztes Küstengebiet, das sich über 42 Kilometer erstreckt und eine natürliche Barriere zwischen der Bucht von Sepetiba und dem Atlantischen Ozean bildet. Dieses Schutzgebiet wird von brasilianischen Militärkräften verwaltet und ist für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich.
Im 19. Jahrhundert diente das Gebiet als Erholungsort für afrikanische Menschen, die durch den Sklavenhandel nach Brasilien kamen. Diese Geschichte hat die Gründung der heutigen Quilombo-Siedlung geprägt.
Die Nachkommen ehemals versklavter Menschen bewahren traditionelle Praktiken wie Jongo-Tänze und Meerräuberfischerei in ihrer etablierten Quilombo-Gemeinde.
Der Zugang zu diesem Gebiet erfordert eine Genehmigung der brasilianischen Militärkräfte, die das gesamte Schutzgebiet verwalten. Besucher sollten diese Anforderung vorher erfüllen, um die Gegend zu erkunden.
Eine alte 1945 erbaute Brücke verbindet die Restinga über den Bacalhau-Kanal mit Barra de Guaratiba auf dem Festland. Diese Struktur ist eine bemerkenswerte engineering-Verbindung zwischen dem isolierten Strand und den nahegelegenen Gemeinden.
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