Fazenda do Engenho d’ Água, Koloniale Zuckermühle in Jacarepaguá, Brasilien
Fazenda do Engenho d'Água ist ein ehemaliges Zuckermühlengut in Jacarepaguá mit einem Erdgeschoss und einem teilweisen Obergeschoss, das als Aussichtspunkt dient, sowie Veranden an der Vorder- und Rückseite. Das Bauwerk kombiniert funktionale Räume für die Zuckerverarbeitung mit Wohnbereichen für die Familie.
Das Anwesen wurde in den frühen 1600ern vom Gouverneur Salvador Correa de Sá e Benevide gegründet und diente als Wohnstätte für portugiesische Adlige. Es ist ein Überbleibsel der frühen Zuckerkolonialzeit in Rio de Janeiro.
Die private Kapelle bewahrt ihre ursprünglichen Fensterrahmen, und die Hauptveranda zeigt Backsteine mit der alten Gravur Engenho d'Água. Diese Elemente zeigen, wie portugiesische Familien ihren Glauben und ihre Identität in ihren Häusern ausdrückten.
Das Anwesen liegt an der Estrada do Capão und erfordert vorherige Vereinbarung für einen Besuch, da Informationen online begrenzt sind. Es ist ratsam, sich direkt an die Verwaltung zu wenden, um Besuchsbedingungen und Öffnungszeiten zu klären.
Die Treppenstufen zur Veranda sind mit dekorativen Fliesen verziert, die ein Schloss darstellen und die portugiesische Architekturstil in Kolonialbrasiliens widerspiegeln. Diese künstlerischen Details waren Zeichen des Wohlstands und des portugiesischen Erbes der Familie.
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