Rio de Janeiro: Carioca-Landschaften zwischen Bergen und Meer, UNESCO-Weltkulturerbe Landschaft in Rio de Janeiro, Brasilien
Rio de Janeiro: Carioca Landscapes between the Mountain and the Sea ist ein UNESCO-Welterbe in Rio de Janeiro, Brasilien, das Elemente wie den Zuckerhut, die Guanabara-Bucht, den Tijuca-Nationalpark und mehrere Strände in einem einzigen geschützten Gebiet vereint. Bewaldete Hügel, Stadtteile und offenes Meer liegen hier auf engstem Raum nebeneinander.
Vor der Ankunft der Portugiesen im frühen 16. Jahrhundert war das gesamte Gebiet von atlantischem Regenwald bedeckt. In den folgenden Jahrhunderten wurden große Teile davon für Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen gerodet, was die Hügel dauerhaft veränderte.
Die Christusstatue auf dem Corcovado und der Zuckerhut sind nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern Teil der alltäglichen Sichtweise der Bewohner auf ihre Stadt. Wer durch die Straßen von Rio läuft, begegnet diesen Silhouetten ständig, da sie von fast überall sichtbar sind.
Verschiedene Teile des Gebiets sind mit Bus oder Seilbahn erreichbar, wobei die Sicht am Morgen in der Regel klarer ist als am Nachmittag. Für Wege zu Aussichtspunkten empfiehlt sich festes Schuhwerk, da viele Pfade steil und uneben sind.
Der Tijuca-Nationalpark, der einen Teil dieses Welterbes bildet, gilt als einer der größten städtischen Wälder der Welt. Dieser Wald wurde im 19. Jahrhundert größtenteils neu angepflanzt, nachdem frühere Plantagen die ursprüngliche Vegetation fast vollständig zerstört hatten.
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