Museu do Açude, Kunstmuseum in Alto da Boa Vista, Brasilien
Das Museu do Açude ist eine Kunstinstitution in den Ausläufern des Tijuca-Waldes in Rio de Janeiro, die sich über mehrere Gebäude erstreckt und Sammlungen portugiesischer Kacheln, ostasiatischer Kunstwerke und dekorativer Gegenstände beherbergt. Das Gelände verbindet eine Vielzahl von Ausstellungsräumen mit offenen Gärten und Waldflächen.
Der Industrieunternehmer Raymundo Ottoni de Castro Maya erwarb das Grundstück 1913 und vermachte es später seiner Stiftung, was 1964 zur Eröffnung als Museum führte. Die Sammlung wuchs über Jahrzehnte durch strategische Ankäufe und Schenkungen, die verschiedene künstlerische Traditionen widerspiegelten.
Der Name des Museums leitet sich von dem Açude ab, einem Stausee auf dem Grundstück, der die Landschaft prägt. Das Gelände wird von Besuchern als grüne Oase inmitten der Stadt erlebt, wo Kunstwerke und Natur miteinander verschmelzen.
Das Grundstück liegt im Waldgebiet, daher sollten Besucher bequeme Schuhe und Wasser mitbringen, um die Wege zwischen den Gebäuden zu bewältigen. Es ist ratsam, genug Zeit einzuplanen, um die verteilten Sammlungen und Außenbereiche ohne Eile zu erkunden.
Auf dem Gelände befindet sich ein umgebautes Schwimmbad, dessen innere Wände mit aufwändigen portugiesischen Kachelmustern bedeckt sind und heute als Ausstellungsraum dient. Dieses ungewöhnliche Umfeld zeigt, wie Kunstsammlungen in unerwartete Orte integriert wurden.
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