Muda, Wohnunterbezirk in Tijuca, Brasilien
Muda ist ein Wohnviertel im westlichen Teil von Tijuca, gelegen zwischen der Praça Saens Peña und dem Teilbezirk Usina. Die Straßen sind schmal und von mehrgeschossigen Wohngebäuden gesäumt, die dem Viertel ein ruhiges, städtisches Gepräge verleihen.
Der Name des Viertels geht auf eine Zeit zurück, als Pferde auf ihrem Weg zum schlammigen Hang des Alto da Boa Vista hier ihre Hufeisen wechseln mussten. Diese praktische Funktion gab der Gegend ihren Namen und prägte ihr Bild über lange Zeit.
Der Xavier-de-Brito-Platz, von den Einwohnern des Viertels oft "Pferdeplatz" genannt, ist bekannt für Ponyreiten und Kutschfahrten mit Ziegen. Diese Aktivitäten sind seit Generationen ein fester Bestandteil des Alltags und ziehen Familien mit Kindern an.
Das Viertel ist über die Endhaltestelle der Buslinie 213 gut erreichbar. Wer das Viertel erkunden möchte, findet dort außerdem die 19. Polizeistation sowie das Städtische Referenzzentrum für Carioca-Musik, das für Musikinteressierte einen Besuch wert sein kann.
Das Viertel grenzt direkt an den Tijuca-Nationalpark, einen der größten Stadtwälder der Welt, der von hier aus zu Fuß erreichbar ist. Dieser unmittelbare Übergang von dichten Wohnstraßen zu tropischem Wald ist selbst für viele Einheimische überraschend.
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