Grumari, Geschütztes Küstenviertel in Rio de Janeiro, Brasilien.
Grumari ist ein Küstenviertel in Rio de Janeiro, das sich über mehrere Kilometer Strand erstreckt und von Mangrovensümpfen sowie regenwaldbedeckten Hügeln umgeben ist. Die Landschaft wirkt naturbelassen und zeigt wenig Spuren menschlicher Bebauung.
Das Gebiet wurde 1981 als Schutzpark ausgewiesen und bleibt bis heute das einzige Viertel Rio de Janeiros, in dem keine ständigen Bewohner leben. Dieser Status hat die natürliche Umgebung vor intensiver Entwicklung bewahrt.
Der Name stammt aus indigenen südamerikanischen Sprachen und bezieht sich auf die Form einer Landspitze, die ins Meer hineinragt. Besucher sehen diese charakteristische Gestalt, wenn sie entlang der Küste gehen.
Man erreicht das Gebiet über zwei Hauptrouten: entweder über den Bergpass von Barra de Guaratiba oder von dem Viertel Recreio dos Bandeirantes aus. Die Zugänglichkeit ist begrenzt, da es keine dauerhaften Siedlungen gibt.
Das Gebiet wird aus fünf einzelnen Stränden zusammensetzt: Inferno, Funda, Buzios, Meio und Perigoso, jeder mit seinen eigenen Besonderheiten. Diese Strände haben ihre ursprünglichen Umweltbedingungen bewahrt, ohne moderne touristische Entwicklung.
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