Copacabana, Strandviertel in Rio de Janeiro, Brasilien.
Copacabana ist ein Stadtviertel mit Strand an der Atlantikküste von Rio de Janeiro in Brasilien. Die etwa 4 Kilometer lange Küstenlinie bietet hellen Sand, dahinter erheben sich Hochhäuser, und die Avenida Atlântica verläuft mit einem schwarz-weißen Wellenmosaik entlang des Wassers.
Im 18. Jahrhundert erhielt das Gebiet den neuen Namen nach dem Bau einer Kapelle mit einer Nachbildung der Jungfrau von Copacabana, zuvor hieß es Sacopenapã. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das ehemalige Fischerdorf zu einem der bekanntesten Stadtteile Rios, besonders nach der Eröffnung von Hotels und der Erschließung durch Straßenbahnen.
Am Silvesterabend tragen Einheimische und Besucher weiße Kleidung und werfen Blumen ins Meer, ein Brauch zu Ehren Yemanjás, der afrobrasilianischen Meeresgöttin. Das Feuerwerk über dem Wasser zieht jedes Jahr Millionen Menschen an den Strand, wo Musik und religiöse Zeremonien die Nacht prägen.
Der Zugang erfolgt über drei U-Bahn-Stationen und etwa vierzig Buslinien, die entlang der Küste und ins Zentrum fahren. Hotels und Unterkünfte konzentrieren sich nahe der Strandpromenade, das ganze Jahr über ist der Besuch möglich, wobei Wochenenden und Feiertage besonders belebt sind.
Das Copacabana Palace Hotel, 1923 eröffnet, zog internationale Stars an und diente als Drehort für Szenen des Films „Flying Down to Rio
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