Palácio de São Clemente, Palast in Brasilien
Der Palácio de São Clemente ist ein Palast in Botafogo, Rio de Janeiro, der als Sitz des portugiesischen Generalkonsulats dient. Das Gebäude wurde zwischen 1956 und 1961 von zwei portugiesischen Brüdern erbaut und ahmt barocke Architektur aus dem 18. Jahrhundert nach, mit dekorativen Kacheln, importierter Ausstattung aus Portugal und großen Räumen für offizielle Veranstaltungen.
Das Gebäude wurde 1922 konzipiert, als der portugiesische Präsident Brasilien besuchte und die Gemeinschaft ein repräsentatives Konsulatsgebäude wünschte. Nach Sturmschäden an einem ursprünglich erworbenen Haus entschied sich der Diplomat Pedro Pereira für einen Neubau, der das portugiesische architektonische Erbe widerspiegelt.
Der Palast trägt den Namen der Straße, auf der er steht, und symbolisiert die portugiesische Präsenz in Rio. Die Azulejos, handbemalte Fliesen von Jorge Barradas, zeigen ländliche Szenen und sind typisch für portugiesische Kunsttraditionen, die Besucher im Eingangsbereich und Innenhof sehen können.
Das Gebäude liegt in einem ruhigen Viertel mit Gärten und Grünflächen, die zum Fotografieren und Entspannen einladen. Die Gegend ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und bietet einen angenehmen Ort zum Verweilen, auch wenn regelmäßige Besuche des Inneren begrenzt sind.
Das Gebäude wurde bewusst so gestaltet, dass es wie eine barocke Villa aus dem 18. Jahrhundert wirkt, obwohl es tatsächlich erst 1961 fertiggestellt wurde. Diese geschickte architektonische Täuschung spiegelt den Wunsch der portugiesischen Gemeinde wider, ein authentisches Stück ihrer Heimat in Rio zu schaffen.
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