Cinelândia, Kulturviertel in der Zentralzone, Rio de Janeiro, Brasilien.
Das Cinelândia-Viertel ist ein zentraler Platz in Rio de Janeiro mit beeindruckenden Gebäuden wie dem Stadttheater, der Nationalbibliothek und der Stadtverwaltung, die alle französische Beaux-Arts-Architektur zeigen. Der Platz wird von mehreren breiten Straßen begrenzt und verbindet historische Strukturen mit dem alltäglichen Geschehen der Stadt.
Das Gelände entstand Mitte des 18. Jahrhunderts aus dem Gelände des Ajuda-Klosters und durchlief dann eine vollständige Umgestaltung unter Bürgermeister Francisco Pereira Passos ab 1904. Diese Renovierungen schufen die neoklassizistischen Gebäude und breiten Plätze, die heute sichtbar sind.
Das Viertel verdankt seinen Namen den zahlreichen Kinos, die Francisco Serrador hier errichtete und die es im frühen 20. Jahrhundert zum Hauptunterhaltungszentrum Rios machten. Dieser Ursprung prägt bis heute die Wahrnehmung des Platzes als Ort der Zerstreuung und des kulturellen Lebens.
Die U-Bahn-Station Cinelândia bietet direkten Zugang zum Platz und verbindet ihn mit dem Rest der Stadt durch mehrere Strecken. Der Bereich ist auch über Straßenbahn- und Buslinien erreichbar, die an verschiedenen Kanten des Platzes halten.
Der bronzene Floriano-Peixoto-Denkmal auf dem Platz zeigt in seinen detaillierten Reliefs Szenen aus der brasilianischen Geschichte, die Eduado Sá 1910 schuf. Das Monument erzählt visuelle Geschichten, die oft übersehen werden, aber bedeutende Momente aus der Vergangenheit des Landes darstellen.
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