Rollemberg–Vuolo Road–Railway Bridge, Straßen- und Eisenbahnbrücke zwischen Aparecida do Taboado und Rubineia, Brasilien.
Die Rollemberg-Vuolo-Brücke verbindet die Bundesstaaten Mato Grosso do Sul und São Paulo über den Paraná-Fluss mit einer Doppeldeckerkonstruktion. Das Bauwerk besteht aus Stahlträgern und nutzt die obere Ebene für Straßenverkehr sowie die untere Ebene für Eisenbahntransporte.
Das Bauwerk wurde 1998 nach einer großen Investition fertiggestellt und ersetzte den bisherigen Fährverkehr als Hauptverbindung zwischen den zwei Bundesstaaten. Der Bau markierte einen Wendepunkt in der regionalen Verkehrsinfrastruktur und schuf eine permanente Querung des Paraná-Flusses.
Die Brücke trägt zwei Namen und würdigt damit zwei wichtige Personen der Regionalentwicklung: Roberto Rollemberg für den Straßenteil und Vicente Vuolo für den Eisenbahnbereich. Diese Benennung zeigt, wie lokal bedeutende Figuren in der Infrastruktur des Landes verankert sind.
Die Überquerung dauert mit dem Auto nur wenige Minuten, im Gegensatz zu früher mit der Fähre, was das Reisen zwischen den Bundesstaaten deutlich verkürzt. Fußgänger können die Brücke nicht benutzen, da sie ausschließlich für motorisierten Verkehr und Züge konzipiert ist.
Die Brücke ermöglicht es drei verschiedenen Verkehrsarten, denselben Fluss zu überqueren: Autos auf der oberen Ebene, Züge auf der unteren und Lastkähne, die darunter durchfahren können. Diese Anordnung macht es zu einem seltenen Beispiel von Mehrfachnutzung im brasilianischen Verkehrsnetz.
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