Fazenda Colubandê, Koloniales Landgut in São Gonçalo, Brasilien
Fazenda Colubandê ist ein Koloniallandgut in São Gonçalo mit einem imposanten Herrenhaus, dessen Mauern aus Stein, Kalk und Ziegeln bestehen und etwa 1,5 Meter dick sind. Das Hauptgebäude umfasst eine Fläche von etwa 700 Quadratmetern und zeigt die Handwerkskunst aus dieser Zeit.
Das Anwesen wurde im 17. Jahrhundert von Catarina Siqueira gegründet und später an Benjamin Benevitis verkauft, der seinen Namen zu Ramires Duarte Leão änderte. Diese Namensänderung war ein Versuch, der Inquisition zu entkommen, die zur damaligen Zeit verfolgt wurde.
Die Sant'Ana Kapelle auf dem Gelände stammt aus dem 17. Jahrhundert und war früher der Ort, wo Landbesitzer und Farmarbeiter gemeinsam beteten. Sie spiegelt die religiöse Bedeutung wider, die das Gut während der Kolonialzeit für die gesamte Gemeinschaft hatte.
Das Gelände ist derzeit nicht bewohnt und war lange Zeit nicht öffentlich zugänglich, was seinen ursprünglichen Zustand bewahrt hat. Besucher sollten im Voraus prüfen, ob es möglich ist, das Anwesen zu besuchen, da der Zugang begrenzt sein kann.
Das Herrenhaus wurde um einen Brunnen herum gebaut, was der jüdischen Bauweise entsprach und für eine Struktur in Brasilien ungewöhnlich war. Der Bau kombiniert orientalische Decken mit Louis-XV-Fenstern und griechisch-römischen Säulen, was zeigt, wie verschiedene europäische Stile vermischt wurden.
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