Duque de Caxias, Industriestadt in der Metropolregion Rio de Janeiro, Brasilien
Duque de Caxias ist eine Industriestadt in der Metropolregion Rio de Janeiro, Brasilien, die sich entlang der Guanabara-Bucht ausdehnt. Die Straßen führen durch dicht bebaute Wohnviertel, Gewerbegebiete mit Lagerhallen und Raffinerien sowie grüne Abschnitte am Stadtrand, wo einige Hügel die flache Küstenlandschaft unterbrechen.
Zuckerrohrplantagen prägten die Gegend vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, bevor Kaffee- und Orangenanbau die Landwirtschaft veränderten. Die offizielle Gründung als eigenständige Stadt erfolgte Ende 1943, als die Ölförderung und Schwerindustrie den Wandel zur Arbeiterstadt einleiteten.
Der Name ehrt Luís Alves de Lima e Silva, einen brasilianischen Militärführer aus dem 19. Jahrhundert, dessen Titel später zur Bezeichnung dieser Industriestadt wurde. Heute sieht man überall Straßen und Plätze, die an diese militärische Vergangenheit erinnern, während das tägliche Leben von Arbeitern und Pendlern geprägt ist.
Wer aus Rio de Janeiro anreist, kann Regionalzüge nutzen, die an mehreren Bahnhöfen im gesamten Stadtgebiet halten. Die besten Besuchszeiten liegen außerhalb der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten, wenn Pendler die Verkehrsmittel weniger stark frequentieren.
Ein Kulturzentrum nach Entwurf von Oscar Niemeyer steht mitten in dieser Arbeiterstadt und verbindet moderne Architektur mit öffentlichen Räumen für Theater und Bibliothek. Die geschwungenen Betonformen wirken wie ein Kontrast zu den einfacheren Wohn- und Industriebauten rundherum.
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