Uberaba, Verwaltungszentrum im westlichen Minas Gerais, Brasilien
Uberaba liegt im brasilianischen Hochland auf einer Höhe von 823 Metern und ist ein regionales Zentrum im Westen von Minas Gerais. Die weitläufige Stadtfläche umfasst über viereinhalbtausend Quadratkilometer und beherbergt mehr als dreihundertvierzigtausend Einwohner, die in verschiedenen Vierteln und ländlichen Gebieten rund um den Stadtkern verteilt leben.
Die Siedlung entstand im Jahr 1810, als Kapitän Major Eustaquio einen Rastplatz nahe der alten Anhanguera-Route anlegte, der sich rasch zu einem Knotenpunkt für Viehtreiber und Reisende entwickelte. Die wachsende Gemeinde erhielt im Jahr 1856 offiziell den Status einer Stadt und wurde in den folgenden Jahrzehnten ein wichtiges Zentrum für Landwirtschaft und Viehhandel.
Die Stadt veranstaltet jedes Jahr die ExpoZebu, eine große Rindermesse, die Züchter aus vielen Ländern versammelt und die Tradition der Zebu-Viehzucht fortführt. Diese Verbindung zur Rinderwirtschaft prägt den Alltag und die Identität vieler Einwohner.
Die beiden Bundesstraßen BR-050 und BR-262 verbinden die Stadt mit anderen wichtigen Orten in der Region und erleichtern die Anreise mit dem Auto. Der Flughafen Mario de Almeida Franco bietet Flugverbindungen für Reisende, die einen schnelleren Weg bevorzugen, und liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Im Stadtteil Peirópolis befinden sich bedeutende paläontologische Fundstätten mit Fossilien, die etwa 80 Millionen Jahre alt sind und Einblicke in das Leben prähistorischer Tiere bieten. Diese Stätten erhielten im März 2024 die Anerkennung als UNESCO Global Geopark, was die wissenschaftliche Bedeutung der Region unterstreicht.
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