São-Simão-Stausee, Wasserkraftwerk am Paranaíba-Fluss, Minas Gerais, Brasilien.
Der São-Simão-Staudamm ist ein Aufschüttdamm mit Wasserkraftwerk am Fluss Paranaíba, an der Grenze zwischen Minas Gerais und Goiás. Hinter dem Damm erstreckt sich ein weitläufiger Stausee, der einen großen Teil des umliegenden Tieflandes bedeckt.
Der Bau des Dammes begann in den frühen 1970er Jahren und wurde 1978 abgeschlossen, als die Anlage offiziell in Betrieb genommen wurde. Es war eines der größten Infrastrukturprojekte seiner Zeit in Zentralbrasilien.
Der Stausee hinter der Talsperre zieht Einheimische an, die dort angeln und Bootsausflüge machen. Die Ufer sind ein beliebter Treffpunkt für Familien aus den umliegenden Städten, vor allem an Wochenenden.
Der Staudamm liegt in einer abgelegenen Gegend, daher ist ein eigenes Fahrzeug die praktischste Möglichkeit, ihn zu erreichen. Das Klima ist warm und während der Regenzeit von Oktober bis März kann es sehr feucht werden, also sollte man entsprechende Kleidung mitbringen.
Die Anlage wurde von Anfang an so geplant, dass zusätzliche Turbinen eingebaut werden können, doch nicht alle vorgesehenen Schächte sind bis heute belegt. Das ursprüngliche Design sah also mehr Kapazität vor, als je genutzt wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.