São Lourenço, Thermalkurort in Minas Gerais, Brasilien.
São Lourenço ist eine Kleinstadt im Süden von Minas Gerais, die vor allem als Thermalort mit Mineralwasser aus mehreren Quellen bekannt ist. Die Ortschaft liegt zwischen Hügeln und bietet neben Kureinrichtungen auch öffentliche Parks mit gepflegten Wegen und Grünflächen, die zum Spazierengehen einladen.
Eine kleine Ansiedlung wuchs ab den 1890er Jahren, als die heilende Wirkung der örtlichen Quellen bekannter wurde und erste Gäste kamen. Der Ort erhielt 1927 den Status einer eigenständigen Gemeinde und zog in den folgenden Jahrzehnten immer mehr Kurgäste aus anderen Teilen Brasiliens an.
In der Fußgängerzone im Zentrum treffen sich Einheimische und Besucher vor kleinen Cafés, die regionale Käsesorten und Doces de Leite aus der Umgebung anbieten. Die Architektur aus den 1930er Jahren mit ihren Pavillons erinnert an die Zeit, als Kurhotels erstmals Gäste aus anderen brasilianischen Bundesstaaten anzogen.
Der Zugang zu den meisten Quellen und Parks ist frei, einige Kurhäuser verlangen jedoch Eintritt für ihre Innenanlagen. Die Wege im Zentrum sind meist eben und leicht begehbar, während abgelegenere Quellen teils über unebenes Gelände erreicht werden.
Einige Quellen liegen in einem bewaldeten Tal außerhalb des Zentrums und werden vor allem von Anwohnern aufgesucht, die ihr eigenes Trinkwasser dort abfüllen. Viele Besucher wissen nicht, dass die Wasserqualität und Zusammensetzung je nach Jahreszeit und Niederschlagsmenge schwanken kann.
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