Quilombo do Ambrósio, Kulturerbestätte in Ibiá, Brasilien
Quilombo do Ambrósio ist ein archäologisches Gelände in Ibiá, das die Überreste einer historischen Siedlung von Menschen enthält, die aus der Sklaverei geflohen waren. Die Stätte zeigt einen zentralen Punkt, der von einem Graben mit etwa 80 Metern Radius umgeben ist.
Die Siedlung war von 1726 bis 1760 das Zentrum einer Konföderation, die etwa 27 Gemeinschaften von Menschen vereinte, die der Sklaverei entflohen waren. Koloniale Truppen entdeckten den Ort 1759 und zerstörten ihn.
Der Ort war ein wichtiges Zentrum für Menschen, die aus der Sklaverei geflohen waren, und bot ihnen einen Ort zum Zusammenleben und zum Aufbau einer eigenen Gemeinschaft. Die Siedlung zeigt, wie diese Menschen ihre Unabhängigkeit organisiert und verteidigt haben.
Der Ort ist schwierig zu erreichen und liegt in einem abgelegenen Gebiet, daher sollte man sich auf unebenem Gelände bewegen können. Am besten besucht man die Stätte mit einem erfahrenen Guide, der die archäologischen Besonderheiten erklären kann.
Archäologische Ausgrabungen 1989 fanden Keramikgefäße und verkohlte Speisereste, die zeigen, wie die Bewohner dort lebten und aßen. Diese Funde geben seltene Einblicke in den alltäglichen Leben der Gemeinschaft.
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