Capitólio, Gemeinde in Minas Gerais, Brasilien
Capitólio ist ein Verwaltungsbezirk in Minas Gerais, Brasilien, der sich entlang des Furnas-Stausees erstreckt und Zugang zu Wasserwegen und geologischen Formationen bietet. Die Landschaft umfasst Schluchten mit steilen Felswänden, Buchten mit klarem Wasser und bewaldete Hügel, die sich bis zum Ufer erstrecken.
Die Siedlung wurde 1948 offiziell gegründet und diente ursprünglich als Versorgungspunkt für die umliegende ländliche Region. Mit dem Bau des Furnas-Staudamms in den 1960er Jahren versanken Teile der ursprünglichen Ortschaft unter Wasser und die Gemeinde entwickelte sich neu entlang des entstandenen Sees.
Der Name verweist auf das Regierungsgebäude in Brasília und spiegelt die administrative Rolle wider, die seit der Gründung besteht. Fischer bringen täglich ihren Fang an die Ufer, wo Restaurants frischen Fisch aus dem Stausee servieren und Besucher lokale Gerichte probieren können.
Anreise erfolgt über Landstraßen, die von größeren Städten in der Region Minas Gerais abzweigen und zur Hauptortschaft führen. Beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn das Wetter trocken ist und die Sicht auf die Felsformationen klar bleibt.
Bei niedrigem Wasserstand tauchen Ruinen der alten Stadt am Nordrand des Stausees auf und zeigen Grundmauern ehemaliger Gebäude. Diese Strukturen ziehen neugierige Besucher an, die mit Booten nahe heranfahren und die vergessene Vergangenheit unter der Oberfläche entdecken möchten.
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