Macaé, Erdölzentrum im Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien
Macaé ist eine Küstenstadt im Bundesstaat Rio de Janeiro in Brasilien, die als Zentrum der brasilianischen Offshore-Ölförderung bekannt ist. Das Stadtgebiet liegt zwischen dem Atlantik und den bewaldeten Hügeln des Landesinneren und bietet sowohl Sandstrände als auch moderne Industrieanlagen.
Die Gemeinde erhielt 1813 offiziellen Status, blieb aber bis zur Entdeckung großer Ölvorkommen vor der Küste in den 1970er Jahren ein ruhiger Küstenort. Die Ölförderung im Campos-Becken veränderte den Ort grundlegend und brachte Arbeiter, Unternehmen und technische Infrastruktur.
Der Hafen entstand als direktes Ergebnis der Erdölindustrie und dient heute als Versorgungsstation für Dutzende von Bohrinseln vor der Küste. Fischerboote und Versorgungsschiffe teilen sich die Kaianlage, was den wirtschaftlichen Wandel des Ortes zeigt.
Die Stadt eignet sich gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Naturschutzgebiete und für Ausflüge an abgelegene Küstenabschnitte. Der zentrale Bereich ist für Fußgänger zugänglich, während entfernte Strände meist ein Fahrzeug erfordern.
In unmittelbarer Nähe liegt ein Schutzgebiet, in dem Goldene Löwenäffchen in den Bäumen leben, eine Art, die nur in einem kleinen Gebiet des brasilianischen Atlantischen Regenwaldes vorkommt. Die Tiere sind leichter am frühen Morgen zu beobachten, wenn sie aktiver sind.
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