Canal Campos-Macaé, Historischer Wasserweg zwischen Campos dos Goytacazes und Macaé, Brasilien.
Der Canal Campos-Macaé ist eine künstliche Wasserstraße, die zwei Flussgebiete miteinander verbindet und sich über mehr als 100 Kilometer durch den Bundesstaat Rio de Janeiro erstreckt. Das Gewässer hat eine durchschnittliche Breite von etwa 20 Metern und dient heute hauptsächlich der Bewässerung und Entwässerung in der Landwirtschaft der Region.
Der Kanal wurde zwischen 1844 und 1861 erbaut und war eines der bemerkenswertesten Infrastrukturprojekte der brasilianischen Kaiserzeit. Es entstanden mit ihm eine der längsten künstlichen Wasserwege der Welt, die der Region wirtschaftliche Vorteile brachte.
Der Kanal ist Teil der Landschaft zwischen zwei Flussgebieten und wird heute von Anwohnern für Bewässerung und Entwässerung genutzt. Die Menschen in der Region verbinden seine Existenz mit der industriellen Entwicklung ihrer Städte.
Der Kanal ist in verschiedenen Abschnitten zu sehen, einige Teile sind leichter zugänglich als andere, besonders dort, wo sie noch aktiv für Bewässerung genutzt werden. Besucher sollten beachten, dass Sedimentablagerungen und Vegetation den Kanal an manchen Stellen verändern und den Zugang beeinflussen können.
Der Kanal verläuft durch den Nationalpark Jurubatiba, wo er Mangrovenwälder quert und eine Vielzahl von Ökosystemen unterstützt. Diese Kombination aus Infrastruktur und Naturschutzgebiet ist ungewöhnlich und zeigt, wie menschliche Bauwerke innerhalb von geschützten Landschaften bestehen können.
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