Muriaé, Handelszentrum in Zona da Mata, Minas Gerais, Brasilien
Muriaé ist eine Stadt in Minas Gerais im Südosten Brasiliens und dient als Handelszentrum für die umliegende Region Zona da Mata. Der Fluss Muriaé durchquert das Stadtgebiet und prägt die Topografie des Ortes mit seinen sanften Hügeln und grünen Tälern.
Die erste Siedlung entstand 1817 und wuchs rasch durch die Landwirtschaft und den Handel mit den Küstenstädten. Im Jahr 1855 wurde sie zum Dorf erhoben und zehn Jahre später zur Stadt unter dem Namen São Paulo do Muriahé.
Die städtischen Festivals präsentieren die regionale Gastronomie von Minas Gerais mit traditionellen Gerichten aus Mais und Maniok aus lokaler Produktion.
Die Stadt liegt an den Bundesstraßen BR-116 und BR-393, die sie mit anderen Städten in Minas Gerais und Rio de Janeiro verbinden. Wer das Stadtzentrum erkundet, findet die meisten Geschäfte und Cafés in den Straßen rund um die Hauptkirche und den zentralen Platz.
Vier Hochschuleinrichtungen haben hier ihren Sitz und ziehen Studierende aus der gesamten Zona da Mata an, was dem Ort eine jüngere Atmosphäre verleiht. Die örtlichen Bäckereien verkaufen pão de queijo in besonders großen Stücken, eine Besonderheit, die Besucher oft überrascht.
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