Santa Maria de Jetibá, Berggemeinde in Espírito Santo, Brasilien.
Santa Maria de Jetibá ist eine Bergstadt im Bundesstaat Espírito Santo in Südostbrasilien, die auf etwa 720 Metern Höhe liegt. Das Gebiet wird von Kaffeeplantagen und Milchviehbetrieben geprägt, die das Landschaftsbild und die Wirtschaft dominieren.
Die Stadt wurde 1857 gegründet, als pommerschen Einwanderer sich in der Region niederließen und flussaufwärts von der Hauptstadt Vitória reisten. Diese Siedler legten den Grundstein für eine Gemeinschaft, die Pommern bis heute bewahrt hat.
Die deutschsprachige Bevölkerung – Nachfahren von Einwanderern aus Pommern – hat hier ihre Traditionen bewahrt, die man in Sprache, Festen und alltäglichen Gewohnheiten noch erkennt. Viele Einwohner sprechen neben Portugiesisch weiterhin Ostpommerisch, was das Zusammenleben in der Gemeinde prägt.
Der Ort ist über ein Straßennetz mit benachbarten Städten verbunden und bietet verschiedene Unterkunfts- und Gaststättenmöglichkeiten für Besucher. Die hügelige Topographie bedeutet, dass Reisende mit unterschiedlichem Gelände rechnen sollten, wenn sie die Region erkunden.
Das Gebiet ist eine der letzten Regionen weltweit, in denen Ostpommerisch noch täglich von einer großen Bevölkerung als Hauptsprache gesprochen wird. Dies macht die lokale Sprachlandschaft für Linguisten und Sprachschützer von besonderem Interesse.
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