Espírito Santo, Bundesstaat im Südosten Brasiliens
Der Espírito Santo ist ein Bundesstaat im Südosten Brasiliens, der zwischen dem Atlantik und Bergen liegt. Flüsse durchziehen fruchtbare Täler und Küstenebenen.
Der portugiesische Entdecker Vasco Fernandes Coutinho gründete am 23. Mai 1535 die erste Siedlung und leitete damit die koloniale Entwicklung der Region ein. Im 19. Jahrhundert kamen europäische Einwanderer und prägten den Landbau und die Kultur neu.
Die Nachkommen portugiesischer, indigener, afrikanischer, deutscher und italienischer Einwanderer leben hier zusammen und pflegen unterschiedliche Bräuche in Musik, Küche und Festen. In kleineren Gemeinden hört man noch Dialekte und regionale Lieder, die von den Vorfahren überliefert wurden.
Mehrere Häfen entlang der Küste verbinden den Bundesstaat mit internationalen Handelsrouten und anderen brasilianischen Regionen. Entfernungen sind groß, daher lohnt es sich, Reisen im Voraus zu planen und die Lage der einzelnen Orte zu prüfen.
Der Fluss Doce durchquert den Norden und transportiert seit Jahrzehnten Eisenerz aus den Bergen zur Küste. Seine Mündung bildet ein breites Delta mit Lagunen und Mangroven, das für Vogelbeobachtung bekannt ist.
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