Mimoso do Sul, Gemeinde im Bundesstaat Espírito Santo, Brasilien
Mimoso do Sul ist eine kleine Stadt im südlichen Teil des Staates Espírito Santo in Brasilien, etwa 280 Kilometer von der Hauptstadt Vitória entfernt. Sie ist bekannt für ihre alten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, darunter Bauernhöfe mit französisch inspirierten Gärten und Häuser im Jugendstil und Art-Déco-Stil aus dem 20. Jahrhundert.
Die Stadt entstand 1852, als Captain Pedro Ferreira da Silva einen Bauernhof namens Fazenda do Vale Mimozo erwarb und später als Distrikt registrierte. 1943 erhielt der Ort seinen heutigen Namen, nachdem er zuvor als João Pessoa bekannt war, und wurde zur eigenständigen Stadt.
Der Name des Ortes stammt vom ursprünglichen Bauernhof Fazenda do Vale Mimozo aus dem 19. Jahrhundert. Die Stadt bewahrt diesen Namen und ihre Verbindung zur Vergangenheit durch Straßen mit Kopfsteinpflaster und alte Häuser, die noch heute das Leben früher Zeiten widerspiegeln.
Die Stadt ist von Vitória aus in etwa drei bis dreieinhalb Stunden mit dem Auto erreichbar und liegt an der Rodovia do Sol oder BR-101. Besucher finden kleine Gasthöfe und Cafés mit Hausmannskost, Käse und frischen Fruchtsäften sowie bescheidene Unterkünfte für einen erholsamen Aufenthalt.
Eine lokale Legende spricht von einem Mann, der einen Pakt mit dem Teufel schloss und sich in Stein verwandeln konnte, um Feinden zu entgehen. Einer lokalen Geschichte nach wurde dieser Mann kopfüber begraben, um seinen Körper vor denen zu verbergen, die ihn suchten.
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