Domingos Martins, Bergkommune in Espirito Santo, Brasilien
Domingos Martins ist eine Gemeinde in einem bergigen Gebiet von Espírito Santo, wo das Land zwischen 800 und 2000 Metern über dem Meeresspiegel ansteigt. Die fünf Bezirke liegen verteilt über dieses Bergland und sind durch Straßen verbunden, wobei Pedra Azul einen der höchsten Punkte bildet.
Deutsche Auswanderer gründeten 1846 die Santa Isabel Kolonie und errichteten 1847 eine Kapelle auf der Serra da Boa Vista. Gut zwei Jahrzehnte später entstand 1866 eine lutherische Kirche, die als erstes evangelisches Gotteshaus mit Glockenturm in Brasilien steht.
Die Gegend wurde von deutschen Auswanderern geprägt, deren Einfluss sich in Bauwerken wie der lutherischen Kirche von 1866 zeigt. Die lokale Handwerkstradition und die Art, wie Menschen hier leben, bewahren bis heute diese europäischen Wurzeln.
Besucher erreichen die verschiedenen Bezirke über Straßen, die von hier aus zur Staatshauptstadt Vitória führen. Die Lage in den Bergen bedeutet, dass man sich Zeit für die Fahrt nehmen sollte und je nach Jahreszeit mit unterschiedlichen Wetterbedingungen rechnen muss.
Auf lokalen Bauernhöfen entstehen handwerklich hergestellte Spezialitäten wie Käse, Liköre und traditionelle Süßwaren, die Besucher direkt kaufen können. Diese selbst gemachten Produkte geben einen echten Einblick in die Esskultur und Handwerkstradition der Region.
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