Guarapari, Küstengemeinde in Espírito Santo, Brasilien
Guarapari ist eine Küstengemeinde im Bundesstaat Espírito Santo an der brasilianischen Atlantikküste mit mehr als fünfzig Sandstränden. Die Strände wechseln sich ab zwischen langen offenen Abschnitten und kleineren Buchten, die durch Felsvorsprünge und grüne Hügel eingefasst sind.
Jesuiten errichteten 1585 eine kleine Kapelle, die den ersten dauerhaften Siedlungspunkt an diesem Küstenabschnitt markierte. Im 20. Jahrhundert wuchs der Ort durch den Bau der Küstenstraße zu einem wichtigen regionalen Zentrum für Tourismus und Fischerei.
Der Name verbindet die indigenen Wörter für einen regionalen Vogel und ein traditionelles Fanggerät aus geflochtenen Zweigen. Heute formen Fischer entlang der Küste noch immer diese Konstruktionen, die bei Ebbe zwischen den Felsen stehen und Fische in flachen Buchten einschließen.
Die Stadt liegt etwa eine Stunde südlich von Vitória entlang der Küstenstraße, erreichbar über regelmäßige Busverbindungen oder Privatfahrzeuge. Planen Sie Zeit für Strandwechsel ein, da die Küste lang ist und jeder Abschnitt seine eigene Atmosphäre hat.
Der Sand enthält Monazit, ein Mineral, das schwache natürliche Strahlung abgibt und in manchen Bereichen messbare Werte zeigt. Besucher bemerken gelegentlich dunkle Flecken im Sand, die diese mineralreichen Ablagerungen markieren und bei Sonnenlicht leicht glänzen.
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