Caratinga, Verwaltungsbezirk in Minas Gerais, Brasilien
Caratinga ist eine Gemeinde im Osten von Minas Gerais, die auf rund 578 Metern Höhe liegt und etwa 1251 Quadratkilometer in der Region Rio Doce umfasst. Das Gelände wechselt zwischen sanften Hügeln und steileren Erhebungen, die von Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen durchzogen sind.
Am 24. Juni 1892 wurde die Gemeinde offiziell gegründet, nachdem sich Siedler in der Gegend niedergelassen hatten. Ursprünglich lebten hier Aimoré-Völker, bevor europäische Einwanderer die Region erschlossen und den Kaffeeanbau einführten.
Der Name leitet sich vom Tupi-Wort für eine weiße Knollenpflanze ab, die früher in den Wäldern der Region wuchs. Heute spielt Kaffeeanbau eine zentrale Rolle im Alltag, und die Felder prägen weite Teile der Landschaft.
Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße BR-116, die als Rio-Bahia-Verbindung dient, und ist über die BR-381 mit Belo Horizonte verbunden. Wer die Region erkundet, findet hügelige Straßen und sollte für längere Fahrten zwischen den Ortsteilen Zeit einplanen.
Pedra Itaúna erhebt sich auf 1012 Meter und gilt als nationales historisches Denkmal, das Kletterer und Gleitschirmflieger anzieht. Der Felsen bietet weite Ausblicke über die umliegenden Täler und dient als Ausgangspunkt für verschiedene Luftsportaktivitäten.
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