Colegio Ayacucho, Historische Schule und Nationaldenkmal im Departamento La Paz, Bolivien.
Das Colegio de Ciencias y Artes San Simón de Ayacucho nutzt ein Gebäude im republikanischen Stil auf dem Gelände des früheren Dominikanerklosters Santo Domingo, dessen Kirche noch besteht. Die Schule ist um einen zentralen Innenhof angelegt, und im Patio de Honor wird eine Nachbildung des Gründungsdekrets von 1826 aufbewahrt. 2013 wurde das Anwesen zum nationalen Kulturerbe erklärt.
Das Colegio de Ciencias y Artes San Simón de Ayacucho wurde am 28. April 1826 durch ein von Marschall Antonio José de Sucre unterzeichnetes Dekret gegründet, im Gebäude des ehemaligen Dominikanerklosters Santo Domingo, dessen Kirche noch besteht. Finanziert wurde es aus den Klosterrenten und Spenden wie der von Francisca Llano, Witwe von Oberst Protasio Armentia, die 4000 Pesos jährlich überstiegen. 1831 wurde an derselben Stelle die Universidad Mayor de San Andrés gegründet, die das Gebäude bis 1919 mitnutzte, als die Universität auszog und die Schule alleinige Nutzerin wurde.
Der zentrale Innenhof prägt das Erscheinungsbild und wird von Studierenden und Besuchern täglich als Treffpunkt genutzt. Dieser Raum verbindet die Gegenwart mit der Vergangenheit der Institution.
Das Gelände ist während der Schulferien für Besucher zugänglicher, obwohl Außenbereiche oft zu sehen sind. Es wird empfohlen, im Voraus nachzufragen, um einen geeigneten Zeitpunkt für einen Besuch zu planen.
Mindestens elf bolivianische Präsidenten lernten hier, darunter José Manuel Pando, Ismael Montes, Bautista Saavedra und Hugo Ballivián Rojas. Im Ehrenhof der Schule wird eine Nachbildung des Gründungsdekrets von 1826 aufbewahrt, das Marschall Antonio José de Sucre unterzeichnete.
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