Forte de São José da Barra do Rio Negro, Portugiesische Festung am Rio Negro Ufer in Manaus, Brasilien
Das Forte de São José da Barra do Rio Negro war eine quadratische Befestigung an der linken Uferseite des Rio Negro mit massiven Mauern und vier Geschützen zur Verteidigung. Die Struktur dominierte die Landschaft mit ihrer imposanten Größe und diente als sichtbares Zeichen der Kontrolle über das Gebiet.
Das Fort wurde 1669 von Francisco da Mota Falcao gegründet, um die nördliche Region vor spanischen Invasionen zu schützen und später Manaus zu gründen. Mit der Zeit verlor es seine militärische Bedeutung und wurde 1875 abgerissen, wobei seine Steine zum Bau des Regierungspalastes verwendet wurden.
Das Fort war ein wichtiger Stützpunkt für die portugiesische Präsenz in der Region und prägte das tägliche Leben der frühen Siedlung. Sein Standort am Fluss machte es zum Zentrum der militärischen und kommerziellen Aktivitäten dieser Zeit.
Heute gibt es keine physischen Überreste des Forts zu sehen, da es Anfang des 20. Jahrhunderts vollständig abgerissen wurde. Die beste Möglichkeit, die Geschichte an diesem Ort zu verstehen, besteht darin, das nahe gelegene Regierungsgebäude zu besuchen, das mit seinen Steinen gebaut wurde.
Ausgrabungen an der Casas da Boothline Stätte legten Überreste der Festung frei und führten dazu, dass die Behörde die Bauarbeiten stoppte. Die Entdeckung zeigt, dass unter dem modernen Manaus immer noch Spuren dieser frühen Militärstruktur ruhen.
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