National Forest Tapajós, Nationalwald in Pará, Brasilien.
Der Tapajos-Nationalwald erstreckt sich über eine große Fläche tropischen Regenwaldes in Pará und wird durch den Fluss Tapajos, den Cupari-Fluss und die Straße BR-163 begrenzt. Das Gebiet besteht hauptsächlich aus dichtem Waldbestand mit zahlreichen Wasserwegen und bildet einen großen Teil des amazonischen Ökosystems.
Die brasilianische Regierung gründete den Tapajos-Nationalwald 1974, um nachhaltige Waldbewirtschaftung zu fördern und die natürlichen Ressourcen der Amazonasregion zu schützen. Diese Gründung war Teil eines größeren Programms zum Schutz des Regenwaldes.
Mehrere indigene Gemeinden in diesem Waldgebiet praktizieren überlieferte Lebensweisen und arbeiten bei der Walderhaltung mit, während sie ihre Lebensgrundlagen durch kontrollierte Nutzung natürlicher Ressourcen sichern.
Der Wald kann von Santarém oder Alter do Chão aus besucht werden, mit geführten Touren, die von lokalen Dörfern wie Maguarí, Jamaraquá und São Domingo aus angeboten werden. Besucher sollten sich auf feuchtes, tropisches Klima vorbereiten und lokalem Rat folgen, um die beste Zeit und Route zu wählen.
Wissenschaftler führen im Wald ein großangelegtes Experiment durch, das den Austausch von Kohlendioxid und Wasser misst, um zu verstehen, wie das Amazonas-Ökosystem auf Umweltveränderungen reagiert. Diese Forschung trägt weltweit zu unserem Verständnis des Klimas bei.
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