Nationalpark Amazônia, Nationalpark in Pará und Amazonas, Brasilien
Der Amazônia-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den Bundesstaaten Pará und Amazonas und erstreckt sich entlang des Tapajós-Flusses. Die Landschaft besteht aus dichtem tropischen Regenwald mit Bereichen von hellen Sandgrasflächen.
Der Park wurde 1974 per Bundesdekret gegründet, um die biologische Vielfalt der Region zu schützen. Diese frühe Gründung machte ihn zu einem Pionierbeispiel für den Naturschutz im brasilianischen Amazonas.
Das Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade verwaltet dieses Schutzgebiet mit Forschungseinrichtungen und Bildungsprogrammen zur Regenwalderhaltung.
Die Anreise erfordert einen Flug nach Santarém und dann die Bootsfahrt zum Park. Besucher sollten sich bei den zuständigen Behörden vor Ort erkundigen, da der Zugang zu bestimmten Zeiten je nach Wasserstand variieren kann.
Bäume im Park erreichen Höhen von über 50 Metern und bilden ein dichtes Kronendach, das Licht filtert und einer großen Vielfalt von Lianen, Flechten und Orchideen Lebensraum bietet. Diese extreme Vertikalstruktur schafft mehrere Lebensebenen mit jeweils eigenen Pflanzen- und Tiergemeinschaften.
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